Bei einem Badmintonturnier mussten wir zum ersten Mal mit Hybridfederbällen spielen. Ihr leicht abweichendes Flugverhalten und das Spielgefühl waren für uns ungewohnt. Wir fragten uns, ob wir trotzdem unsere Höchstleistung abrufen können. Außerdem wollten wir wissen, welches der beste Hybridball ist.

Simon, Kai und Malte aus Geisenheim (Hessen) testeten Badminton-Bälle
Untersuchungsmethode
Für den Test wählten wir acht Bälle aus. Wir haben uns für Standard- und Premiumbälle der großen Marken, günstigere Alternativen kleinerer Hersteller sowie den Hybridball entschieden.
Zunächst kontrollierten wir die Bälle auf Einhaltung der Vorgaben des Deutschen Badminton-Verbands für Naturfederbälle. Ballmodelle, von denen mehr als 20% der Bälle außerhalb dieser Normen lagen, disqualifizierten sich für die weiteren Tests.
Um objektive Vergleiche zu ermöglichen, gliederten wir unsere Tests dann in Kategorien und entwickelten ein Punktesystem:
- Spielverhalten (32 Punkte): Flugkurve (12), Stabilisationstest (10), Geschwindigkeitstest (10)
- Haltbarkeit (15 Punkte): Langlebigkeitstest (10), Knicktest (5)
- Weitere Tests (8 Punkte): Spielgefühl (5) und Verarbeitung (3)
Für die Tests nutzten wir einfache Messgeräte aus dem Haushalt sowie eine Ballmaschine eines benachbarten Vereins, um konstante Flugkurven und Belastungen zu simulieren.
Ergebnisse
Im Gesamtranking konnte sich ein kostspieliger Badmintonball durchsetzen. Der neue Hybridball sicherte sich den Preis-Leistungs-Sieg. Damit war für uns auch die Frage beantwortet, ob Hybridbälle mit 100% natürlichen Federbällen konkurrieren können. „Auf jeden Fall“, sagen unsere Testergebnisse.

