Für eine Klassenfahrt nach England benötigte ich eine Kreditkarte, um vor Ort bezahlen zu können. Ich habe also ein Konto mit Kartenzahlung für Jugendliche gesucht. Aber welchen Anbieter sollte ich auswählen? Was macht eigentlich ein gutes Konto für Jugendliche aus? Worauf sollten Eltern bei der Eröffnung achten? Mit meiner Untersuchung habe ich verschiedene Anbieter von Kinder- und Jugendkonten getestet.

Lenn aus Dortmund (Nordhrein-Westfalen) testete Kinder- und Jugendkonten
Untersuchungsmethode
Im Vorfeld meiner Untersuchung habe ich insgesamt sechs verschiedene Kategorien identifiziert, die ich unterschiedlich gewichtet habe:
- Kontoeröffnung (25 Punkte): Keiner will ewig warten, bis man sein eigenes Konto nutzen kann. Deshalb habe ich geschaut, bei welcher Bank das am schnellsten geht.
- Leistungsumfang (60 Punkte): Ein umfangreicher Leistungsumfang sollte den individuellen Bedürfnissen des Kindes und der Eltern entsprechen.
- Kosten (60 Punkte): Die Kosten spielen eine zentrale Rolle bei der Auswahl eines Kontos, da sie die langfristigen Ausgaben beeinflussen.
- Sicherheit (20 Punkte): Der Schutz der finanziellen Daten ist von höchster Bedeutung.
- Service (40 Punkte): Ein guter Kundenservice ist wichtig, um Fragen zu beantworten und bei Problemen schnell und unkompliziert zu helfen.
- Zusätzliche Leistungen (10 Punkte): Zusätzliche Leistungen wie Zinsgutschriften können ein Konto noch attraktiver machen.
Insgesamt konnten 215 Punkte erreicht werden. Sechs Marktangebote habe ich für meinen Test ausgewählt.
Ergebnisse
Erfreulicherweise ist die Qualität aller getesteten Angebote insgesamt mindestens gut. Interessant ist es auch, dass an der Spitze meiner Untersuchung sowohl ein Startup als auch eine Bank stehen. Die zahlreichen Anbieter machten es einem aber nicht immer leicht, alle relevanten Informationen zu finden. Auf Nachfragen gab es häufig unzureichende Antworten. Das zeigt, dass die Anbieter in puncto Transparenz noch Nachholbedarf haben.

