Kindersicherungs-Apps sollen es Eltern ermöglichen, das Smartphone kindgerecht zu machen. Sie sollen Kinder vor anstößigen und illegalen Webinhalten schützen, indem sie diese blocken. Außerdem soll sich Nutzungszeit des Geräts regulieren lassen. Wir wollten wissen, welche Kindersicherungs-App ein gutes Handling aufweist bzw. für heranwachsende Jugendliche in unserer Altersgruppe die beste ist.

Team Kindersicherungs-Apps

Johannes und Sebastian (von links) aus Künzelsau (Baden-Württemberg) testeten Kindersicherungs-Apps.

Auswahl der Apps

Um die Anzahl der ursprünglich gefundenen 56 Apps, die in ihrer Beschreibung explizit Funktionen zur Kindersicherung angeben, auf eine handhabbare Anzahl zu reduzieren, mussten sie mehrere Vorbedingungen erfüllen:

  • Die Apps müssen zwei wesentliche Funktionen bieten: die Beschränkung der Nutzungs­zeit sowie einen integrierten Webfilter, der anstößige Inhalte blockiert.
  • Die Einstellungen am Gerät des Kindes müssen online getroffen und verändert werden können, d. h. es muss eine Online-Plattform mit einem Nutzerkonto für die Eltern geben.
  • Da der Webfilter bei manchen Apps nur für einen eigenen Browser funktioniert (und mit anderen inkompatibel ist) und diese Browser sehr holprig und langsam liefen, haben wir diese Apps nicht in den Test aufgenommen.

Am Ende blieben noch 6 Apps für unseren Test übrig.

Untersuchungsmethode

Wir untersuchten die Kindersicherungs-Apps für Android-Geräte in drei großen Kategorien, die wir je nach ihrer Bedeutung gewichteten (Gewichtung in Klammern):

  • Kindersicherung (70%): Hier untersuchten wir den integrierten Webfilter (Genauigkeit, Umgehungssicherheit, Kategorien-Auswahl, Whitelist/Blacklist), die Nutzungsbeschrän­kung von Apps (Konfigurationsvielfältigkeit, Umgehungssicherheit), die Kinderfreundlich­keit der App, die Berichterstattung über die Handynutzung (Protokollierung).
  • Handhabung (20%): Hier machten wir Tests zur Benutzeroberfläche der App und des Online-Portals sowie zum Einrichtungs- bzw. Deinstallationsprozess.
  • Service (10%): Hier nahmen wir die Web-Seiten der Anbieter unter die Lupe und bewerteten den Kunden-Support: Wie lange dauert es, um eine Antwort zu bekommen? Ist die Antwort auf Deutsch verfasst oder wenigstens computer-übersetzt? Wird auf die Fragen ausreichend eingegangen?

Ergebnisse

Vier der untersuchten Kindersicherungs-Apps können wir empfehlen. Zwei schnitten in unserem Test mangelhaft ab.

Gewinner 2019

1. Preis
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Wie gute färben unterschiedliche Haartönungen? Gibt es einen Unterschied in der Haltbarkeit der Farben? Und wie lassen sich die Produkte handhaben?
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1. Preis
Kindersicherungs-Apps

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Bio-Mülltüten sind stabiler als Papier, doch sind sie wirklich kompostierbar? Wie stabil sind sie tatsächlich und wie gut halten sie Feuchtigkeit und Gerüche zurück?
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Welcher Fußball-Bundesliga-Verein hat die beste App? Zum Beispiel mit Liveticker, Push-Mitteilungen, Videos und Infos über den Stadiobesuch.
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