Egal ob man Musik hören, die Abfahrtszeiten des nächsten Busses abfragen oder sich einfach einen Prozentwert ausrechnen möchte – die Zeiten von langen Internetrecherchen oder mühsamem Bedienen von Apps sind vorbei. Durch einfache, gezielt gestellte Fragen liefern die digitalen Sprachassistenten unserer Smartphones die Antworten just in time. Wir wollten wissen, wie zuverlässig und benutzerfreundlich sie sind.

Sprachassistenten

Das Team aus Marzling (Bayern): Timon und Oskar.

Untersuchungsmethode

Getestet haben wir fünf digitale Sprachassistenten. Zum Vergleich dazu haben wir auch das menschliche Können geprüft. Unsere Bewertungskriterien haben wir in sechs Bereiche eingeteilt, die wir unterschiedlich gewichtet haben:

  • Sprache (max. 35 Punkte): Versteht der Sprachassistent die gestellten Fragen, auch wenn sie Fachbegriffe und Fremdwörter enthalten (z. B. Fragen nach der Laplace-Formel oder der Eulerschen Identität)? Ist die Antwort gut zu hören? Ist der Assistent freundlich?
  • Schnelligkeit (max. 15 P.): Wie lange benötigt der Sprachassistent, um zu antworten?
  • Service/Multimedia (max. 25 P.): Hier haben wir die Zuverlässigkeit getestet. Die Sprachassistenten sollten z. B. einen Wecker einstellen, einen Song aus einer Playlist abspielen, eine Nachricht an eine bestimmte Person senden und Blumen bestellen. Außerdem haben wir den Support geprüft.
  • Alltagstauglichkeit (max. 20 P.): Wir wollten wissen, ob die Sprachassistenten tatsächlich hilfreich sind. Deshalb haben wir hier Fragen gestellt, die „normale“ Menschen interessieren (Abfahrtszeiten der örtlichen Busse, Kochtipps, Währungsumrechnung etc.). Bei diesem Prüfpunkt haben wir nur ausgewertet, ob die Antworten richtig und hilfreich waren.
  • Umgebung (max. 15 P.): Wir prüften hier, wie gut die Sprachassistenten bei Hintergrund-Lärm funktionieren.
  • Humor (max. 10 P.): Wir wollten wissen, wie witzig die Sprachassistenten sein können und haben sie u.a. aufgefordert, etwas Schmutziges zu sagen oder einen Witz zu erzählen.

Ergebnis

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Künstliche Intelligenzen in Form von Sprachassistenten bereits eine erstaunlich gute Hilfe im Alltag sind und bis auf einige Schwächen überwiegend nur Stärken haben. Und auch wenn der Mensch bei unserem Test nur den dritten Platzt belegte, so hat er einen entscheidenden Vorteil: Seine Unabhängigkeit von Internet und Strom.

Gewinner 2017

Das Test-Team: Judith und Eva

1. Preis
Filzstifte

Halten Filzstifte unterschiedlich lange? Und können die Stifte die Werbeversprechen einhalten: Sind die Farben tatsächlich aus Textilien auswaschbar? Trocknen sie tatsächlich auch nach Tagen ohne Kappe nicht aus?
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Das Team aus Weingarten (Baden-Württemberg): Lisanna und Benedikt.

1. Preis
Online-Lernportale

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Test-Team Vegetarische Schnitzel

2. Preis
Vegetarische Schnitzel

Vegetarische Schnitzel werden von Fleischessern belächelt. Doch sind sie zu Recht so verrufen? Sind sie nicht eine gesunde und vor allem auch geschmackvolle Alternative, die Tiere und Umwelt schützt? Und bedeutet „vegetarisch“ immer auch gesund?
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Das Team aus Marzling (Bayern): Timon und Oskar.

2. Preis
Sprach-Assistenten

Die Zeiten von langen Internetrecherchen oder mühsamem Bedienen von Apps sind vorbei. Durch einfache, gezielt gestellte Fragen liefern die digitalen Sprachassistenten unserer Smartphones die Antworten just in time. Wir wollten wissen, wie zuverlässig und benutzerfreundlich sie sind.
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Test-Team: Sophia und Clara.

3. Preis (a)
Papiersiegel

Es gibt eine Menge Siegel, die behaupten, umweltfreundliches Papier zu kennzeichnen. Aber längst nicht alle sind vertrauenswürdig oder garantieren wirklich Umweltfreundlichkeit. Für uns ein Grund, die Siegel einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.
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Das Test-Team aus Hamburg: Jasmin und Ole.

3. Preis (b)
Fitness-Apps

Es sind viele neue Fitness-Apps auf dem Markt – viele sogar kostenlos. Uns interessierte: Können Fitness-Apps einen (Personal-)Trainer ersetzen? Und welche Fitness-App ist am besten für das Training geeignet?
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alle Gewinner